Aller Anfang ist … ein Anfang.

the green walnuts | step by step. day by day. change by change.

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Welthunger, Klimawandel, Regenwaldrodung, Grundwasserverseuchung, Epidemien und zum darüber streuen Energieknappheit. Überwältigend, oder? Vor allem, wenn die dramatischen Nachrichten überwiegen und tolle Lösungsvorschläge nicht einmal eine Randnotiz wert sind. Meine Lust darauf, ständig den sicheren Weltuntergang vor die Nase gehalten zu bekommen, ist allerdings äußerst begrenzt. Das Leben macht einfach zu viel Spaß, um den Kopf in den Sand zu stecken und zu resignieren.

Nachdem ich nicht mehr auf große, allumfassende Vorgaben der heimischen Politik warten will (Danke, Frankreich – weiter so), nehme ich mir jetzt mal ganz bewusst meine persönliche Entscheidungsfreiheit heraus und setze ein Zeichen für mehr Nachhaltigkeit im Alltag. Nur weil es keine 100% nachhaltigen Rahmenbedingungen gibt, kann ich schließlich trotzdem mit jeder einzelnen, alltäglichen Entscheidung ganz bewusst umweltfreundlicher handeln.

 

Nachhaltigkeit wird schon lange nicht mehr nur „von Hippies im Wald“ gelebt, sondern findet immer mehr Anklang bei der breiten Masse. Nach dem hundertsten Umweltskandal, dem tausendsten einmal verwendeten Coffee-to-go Becher am Straßenrand und dem millionsten Plastiksackerl im Strauch wäre es doch wirklich mal an der Zeit etwas zu unternehmen. Problematisch ist nur, dass es scheinbar immer schwieriger und  aufwendiger ist die umweltbewusstere Alternative zu wählen.

 

Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass das Schwierige am Anfangen das Anfangen an sich ist. Die anfängliche Motivation lässt schon beim kleinsten Fehler nach. Anstatt das Erreichte zu schätzen, gibt man gleich ganz auf und fällt wieder in alte Verhaltensmuster. Einmal doch die Espresso-Kapsel verwendet und schon bleibt der gemahlene Kaffee versteckt im Kasten.

 

Der Mensch ist ein Gewohnheitstier. Aber alte Gewohnheiten kann man umweltbewusster gestalten oder gleich neue Gewohnheiten schaffen. Wie toll wäre es, wenn ich jeden Tag einen kleinen Aspekt nachhaltiger gestalten würde? Und du auch? Und alle die wir kennen? Wenn das eine Mal, zu zehn Mal, zu hundert Mal, zu tausend Mal wird? Wenn wir nicht nur eigene Einkaufstaschen mit haben, sondern statt Einwegbechern Mehrwegflaschen verwenden? Wenn wir weniger Lift fahren? Und dann auch noch weniger Autos benutzen? Wenn das alles zur Gewohnheit wird? Dann haben wir so viel Gutes getan, dass es doch tatsächlich langfristige Veränderung bewirken könnte.

 

Da ich denke, dass ich nicht der einzige fürchterlich bequeme Mensch bin, habe ich beschlossen leicht umsetzbare Alternativen zu finden, damit der Einstieg nicht allzu schwer fällt. Ich werde hier allwöchentlich Alternativen vorstellen, wie das Ganze auch noch möglichst einfach und bequem geht.

Es muss gar nicht so schwer sein das Leben Tag für Tag grüner zu gestalten. Wir müssen nur anfangen.

 

A year from now you will wish you had started today.

Karen Lamb

Step by step. Day by day. Change by change.

 

 

 

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